Best of 2025: Unsere Lieblingskonzerte
- Redaktion
- vor 6 Tagen
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Zwischen großen Stadionshows, intimen Clubshows und Festivalmomenten sind Augenblicke entstanden, die uns im Gedächtnis geblieben sind. Wir blicken zurück auf die Konzerte, die uns dieses Jahr musikalisch und emotional geprägt haben.

Ebow auf dem Watt En Schlick Fest (Watt En Schlick Fest, Dangast)
Das Watt En Schlick Fest hat einen großen Platz in meinem Herzen und ist mit seiner Lage direkt am Meer eines der schönsten Festivals in Deutschland. In diesem Jahr war Rapperin Ebow vor Ort und spielte auf dem Floß bei bestem Wetter ein kleines Konzert. Dabei animierte sie mit Storys aus ihrem Leben, kurzen Einspielern und den dazugehörigen Dance Moves die Leute mitzutanzen. Die Stimmung war sehr herzlich und sie spielte sowohl ältere Songs wie "ARABA" als auch neuere Songs wie "Lesbisch" oder "Free." aus ihrem Album FC Chaya (Glitzer Edition). (Annika)
Lorde auf Ultrasound-Tour (Max-Schmeling-Halle, Berlin)
Eigentlich stehe ich Konzerten in unserer Hauptstadt immer etwas kritisch gegenüber. Doch als Lorde dieses Jahr die "Ultrasound"-Tour ankündigte, war mir klar, dass ich diese Show nicht verpassen kann. Damit habe ich mir selbst den krassesten Jahresabschluss beschert und Core Memories freigeschaltet. Die Neuseeländerin lieferte in Berlin Anfang Dezember nicht nur eine perfekt kuratierte Setlist, sondern auch ein wahnsinniges visuelles Konzept. Egal ob sie ihre Hände durch die wabernden Lichtkegel gleiten ließ, Bengalos zündete, auf einem Laufband Idealen hinterherlief oder in Leuchtweste durch die Menge schritt: Lorde hat eine beeindruckende Bühnenpräsenz und ist definitiv eine Künstlerin, die ihresgleichen sucht. Gleichzeitig habe ich lange nicht mehr so viel auf einmal gefühlt bei einem Konzert: Es wurde gelacht, geweint, geschrien. Ich weiß nicht, ob es an der stressigen Arbeitswoche, der Tumblr-Teenie-Nostalgie oder der Tristesse des Winters lag, aber sich mit den engsten Freundinnen die Lyrics von "Ribs" ins Gesicht zu schreien, hat etwas in mir verändert. Für einen kurzen Moment wussten alle in der Max-Schmeling-Halle, dass gerade jetzt – mit den liebsten Menschen und den relatable Lyrics von Lorde – alles okay ist. (Carlotta)
Motuz auf der Breminale (Breminale, Bremen)
Selten bewegt sich der Hamburger bisher aus seiner Heimatstadt heraus. Umso schöner, wenn er dann mal die Hansestädte tauscht um im Sommer auf der Breminale zu spielen. Nachmittags bei Sonnenschein an der Weser zu "Für die Hoffenden" tanzen war schön. Eines der wenigen Konzerte für die ich in diesem Jahr Zeit gefunden habe und für mich das Beste. (Michelle)
Sam Fender auf People Watching-Tour (Zenith, München)
Es hat bis zu diesem Jahr gedauert, bis ich Sam Fender endlich live erleben durfte. Als ich schon vor der Show bemerkt habe, wie viele Geordies aus seiner Heimat Newcastle nach München gepilgert sind, sind meine Erwartungen an die Stimmung direkt gestiegen. Die wurden definitiv erfüllt. Die Band um Fender strahlte von Anfang an eine Spielfreude aus, von der sich das Publikum nur allzugern anstecken ließ und nicht nur einmal in Stadiongesänge verfiel. Sowohl auf der Bühne, als auch vor der Bühne herrschte eine Euphorie, die ich sonst bei keinem Konzert in diesem Jahr erlebt habe. I-Tüpfelchen des Abends war, dass Fender die Show überraschend mit "Dead Boys" startete, der eigentlich keinen Stammplatz mehr auf der Setlist hat. (Kaja)
Saya Gray auf Tour (Gebäude 9, Köln)
Die Location cozy, die Leute nett, das Kölsch ok. Randbedingungen gut und Konzert besser. Als Saya Gray mit Doppelhals-Bass auf die Bühne kommt, ist klar, wie der Abend wird. Sie und ihre Band rasieren einen Song nach dem anderen. Außerdem plädiert sie auf der Bühne für analoge Musik und kündigt ihr neues Album an, das nur auf Platte erscheinen wird. Ich hatte schon lange so wenig Stimme mehr und so viele Schmerzen vom Grinsen. (Birte)
The Last Dinner Party auf From the Pyre-Tour (3Arena, Dublin)
In der 3Arena in Dublin spielten The Last Dinner Party die erste Show ihrer "From the Pyre"-Tour. Da hatten sie hammer Kostüme, eine hammer Energie und ihr hammer Album From the Pyre mit am Start. Die unzähligen Instrumente, die die fünf Frauen auf der Bühne im Einsatz haben, runden das Konzerterlebnis ab. (Luisa)





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