Best of 2025: Unsere Lieblings-Features
- Redaktion
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Die Gruppenarbeiten der Musik. Manchmal passt es, manchmal ist es besser, wenn man's allein macht. Wir blicken zurück auf die spannendsten musikalischen Kollaborationen, die 2025 entstanden sind.

Anna von Hausswolff & Ethel Cain - Aging Young Women
Wenn sich zwei Artists zusammenschließen, die vor allem für ihre gewaltigen, fließenden Klangwelten bekannt sind, kommt dabei ein Song wie "Aging Young Women" von Anna von Hausswolff und Ethel Cain heraus, erschienen auf dem Album ICONOCLASTS. Eine Kollaboration, die so viel Sinn ergibt, dass sie mich nicht hätte überraschen dürfen – und doch lässt mich der Track nicht mehr los. Auf einem Anna von Hausswolff typischen Klanggerüst, geprägt von Streichern, Bläsern und Klaviertönen, singen von Hausswolff und Cain über die Unsicherheiten des Alterns. Existenzielle Fragen, die sich vor allem Frauen in dieser Welt stellen müssen: Was will ich eigentlich vom Leben? Will ich eine eigene Familie gründen? Was sind meine persönlichen Träume? Gleichzeitig thematisiert "Aging Young Women" den Moment der Unausweichlichkeit: "And we, getting older by the hour / And every year, we have more fear". Ethel Cains ätherischer Gesang schwebt förmlich über die Melodie und untermalt eindrücklich die inhaltliche Tragweite des Songs. Hier haben sich zwei Musikerinnen gefunden, von denen ich mir noch mehr Kollaborationen wünsche. (Carlotta)
Lucy Dacus & Hozier - Bullseye
Hozier und Lucy Dacus singen live zusammen in der National Gallery of Ireland. Perfektion. (Luisa)
Fuffifufzich & Alli Neumann – Schrott
Mit "Dein Freund ist Schrott" einen Song zu eröffnen sagt eigentlich schon alles. Die Beiden schütteln einen weiteren Song aus dem Ärmel, der sich mühelos in die eigene Anti-Macker-Playlist einfügen lässt. Der Song schließt übrigens dann auch mit "Wir bring' den Dude jetzt auf den Schrott" – Macher*innen! Für Herzschmerz oder auch so, bei dem Lied ist es unmöglich, still zu sitzen und nicht wenigstens taktvoll mit dem Kopf zu nicken. (Birte)
Sam Fender feat. Olivia Dean - Rein Me In
Sam Fender hat in diesem Jahr nicht nur sein neues Album People Watching herausgebracht und mit Olivia Dean getourt, sondern mit ihr auch den Song "Rein Me In" geschrieben. In dem Song geht darum, immer jede romantische Anziehung abzublocken, aus der Angst heraus, verletzt zu werden. Vor dem Piano und dem Saxophon harmonieren die Stimmen der beiden perfekt zusammen. Ein melancholischer Song, den ich gern gemütlich auf dem Sofa oder beim Autofahren höre. (Annika)
verifiziert feat. Paula Hartmann - denk drüber nach
Sie steht zwar nicht in den Credits, für Fans ist ihre Stimme allerdings leicht zu entschlüsseln: Paula Hartmann versteckt sich als Hidden Feature auf verifizierts Single "denk drüber nach". Es ist nicht der erste gemeinsame Song der Beiden, schließlich sind die Künstlerinnen gut miteinander befreundet. Wie passend, dass sie sich genau mit diesem Thema auseinandersetzen. Sie singen über die tiefe Verbundenheit in einer Freundschaft, die bestehen bleibt, auch wenn sich die äußeren Umstände über die Jahre verändern. (Kaja)





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