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Francis of Delirium findet durch "Real Love" neue Leichtigkeit

Nach ihrer letzen Veröffentlichung im April 2022 durchlaufen Francis of Delirium im neuen Song "Real Love" nicht nur die Entwicklung von bester Freundschaft zu Liebe, sondern auch von Grunge zu sachterem Indie-Rock.


Francis of Delirium
Foto: Holly Whitaker

Wer sind Francis of Delirium?


Frontfrau und Songwriterin Jana Bahrich aus Kanada und Schlagzeuger Chris Hewett aus den USA treffen sich am Anfang der Pandemie in Luxemburg. Chris ist der Vater einer Schulfreundin und 30 Jahre älter. Sie bemerken ihre gemeinsam geteilte Faszination der Grunge-Bewegung und lassen ihre Einflüsse von Nirvana oder Pearl Jam nun in ihr gemeinsames Musikprojekt fließen. 90er-Jahre Indie-Rock mit viel Gitarre und Bass, präsentem Schlagzeug und Bahrichs gefühlvoll dröhnender Stimme. Mit modernem Einfluss von Künstler:innen wie Phoebe Bridgers oder Mitski packen sie das Innenleben zwischenmenschlicher Beziehungen in ihren Sound: Düster, wütend, laut.


Von viel Grunge zu wenig Grunge


In ihrer neuen Single "Real Love" präsentieren Francis of Delirium einen neuen Sound und Bahrich eine neue Songwriting-Richtung: Weniger Grunge, weniger dunkel, mehr Hoffnung, Verletzlichkeit und ganz viel Verliebtsein.


"After writing our last EP The Funhouse, which was all about darkness and the feeling of being engulfed by the chaos of the world, I just couldn’t write anything super dark and heavy at the time, it just wouldn’t come out. My body and brain were just guiding me to writing lighter, more open music."

- Jana Bahrich

Im Grunde ein einfacher Song


Produziert wurde die Single von Catherine Marks, die unter anderem auch für Boygenius oder The Killers produziert. Reverb auf den Gitarren und eine melancholische Stimme erzeugen eine träumerische Atmosphäre, in der Francis of Delirium es schafft, ein Gefühl von fast schmerzhafter Sehnsucht und unbeschreiblicher Zuneigung festzuhalten.


"Real Love" sei im Grunde ein einfacher Song über das Verlieben in deine*n beste*n Freund*in, fasst Bahrich den Song zusammen: "Jahrelang kam mir das Timing in die Quere. Ich stand mir selbst im Weg, und dann hat es endlich geklappt. Nach einer zweimonatigen Tournee durch die USA und dem Beginn des Sommers zu Hause, hatte ich das Gefühl, dass sich meine Welt öffnete."


Der Song malt die Geschichte von Kinderfreund*innen über Realisation zu Intimität und komplettes Verknalltsein. Francis of Delirium wollten einen Song schreiben, der das Gefühl widerspiegelt, sich in die Verletzlichkeit zu begeben; einen Song, in dem es darum geht, den Menschen, die man liebt, zu sagen, was sie einem bedeuten - und es wirklich zu meinen.


Real love isn’t real love, when it’s not us

- Francis of Delirium in "Real Love"


Unterstützt werden die Gefühle durch den durchgängigen Wechsel von Spannung und Entspannung im Instrumental, besonders der Gitarren. "Real Love" zieht uns in das Verliebtsein - und das mit all seinen Facetten: Unsicherheit, Panik, Aufregung und natürlich die Schmetterlinge im Bauch. Er fesselt uns mit einer nicht zu vergleichenden Wucht an positiven Emotion und überwältigt schon fast vor Hingebung. Erleichternd wie ein zufriedenes Ausatmen machen sich abschließend die Schlussakkorde breit, jedoch fühlen sie sich nicht wie das Ende an.



Francis of Delirium schaffen mit "Real Love" eine neue musikalische Ebene in ihrem facettenreichen Musikprojekt - mit Vorfreude auf mehr Emotionen, mehr Hoffnung und noch mehr Zeilen zum Mitschreien.

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